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Gestaltung Ihres eigenen Kultivierungsraumes

Gestaltung Ihres eigenen Kultivierungsraumes

Sie müssen viele Dinge berücksichtigen, wenn Sie Ihren eigenen Kultivierungsraum bauen. Wenn Sie es von Anfang an richtig machen, werden Sie davon profitieren. Sie können dann in Ruhe mit dem Anbau der Pflanzen beginnen, ohne sich um die verschiedensten Probleme kümmern zu müssen. Es dauert seine Zeit und erfordert Energie, doch frisch gewagt ist halb gewonnen.

Standort

Sie können einen Kultivierungsraum an verschiedenen Standorten bauen: Im Dachgeschoss, in einem Schlafzimmer, in einem begehbaren Schrank, im Keller, in der Scheune, usw. Wählen Sie einen Ort, der mindestens einen Quadratmeter groß und 1,80 Meter hoch ist.

Vorteile und Nachteile der verschiedenen Standorte

Dachgeschoss
Das größte Problem beim Dachboden ist die Temperatur. Während der Sommermonate ist ein Dachboden oft tropisch warm, während er im Winter eiskalt wird. In manchen Häusern ist das Dach zu niedrig, weshalb Sie auch keine Lampe anbringen können. Eine mögliche Lösung ist es, den Tages-/Nachtrythmus umzukehren. Wenn es draußen hell ist, ist es im Inneren dunkel und umgekehrt. Auf dieses Weise werden die Temperaturfluktuationen abgemildert. Wärme der Lampen wärmt während der kälteren Nacht, so dass sich im Sommer die Temperatur während des Tages begrenzen lässt. Im Winter werden Sie im Haus wahrscheinlich mehr heizen, somit bleibt die Temperatur in Ihrem Kultivierungsraum auf einem ausreichenden Niveau. Einen Nachteil bei der Umkehrung des Tages-/Nachtrythmus gibt es allerdings: Sie müssen nachts arbeiten. Wenn es dunkel ist, sollten die Pflanzen in Ruhe gelassen werden. Ein weiteres Problem tut sich auf, wenn es für die Pflanzen während der Nacht zu warm wird. Dies könnte die Knospenbildung negativ beeinflussen. Vergessen Sie außerdem nicht, dass die Lampen und der Ventilator etwas geräuschintensiver sind, was zu Problemen mit den Nachbarn führen kann, besonders nachts.

Schlafzimmer
In einem Schlafzimmer kann die Temperatur ebenfalls zum Problem werden. Im Sommer können nach Süden ausgerichtete Schlafzimmer sich ziemlich aufheizen, besonders wenn tagsüber die Lampen brennen. Im Winter besteht die Möglichkeit, dass nach Norden ausgerichtete Schlafzimmer nachts ziemlich runterkühlen können, vor allem wenn die Lampen ausgeschalten sind. Dieses Problem kann ebenfalls durch die Umkehrung des Tages-/Nachtrythmus behoben werden. Ein großer Vorteil bei Schlafzimmern: Sie verfügen über gerade Wände und Decken, was es für Sie vereinfacht, den Kultivierungsraum entsprechend vorzubereiten. Allerdings könnten die Fenster problematisch sein. Sie müssen licht- und luftdicht sein. Nutzen Sie nur ein Fenster, um verbrauchte Luft herauszulassen, wenn Sie keine andere Möglichkeit dazu haben. Wenn es windig ist, können Sie nie wissen, wohin der Geruch getragen wird. Sie riskieren darüber hinaus, dass Luft vom Wind hereingetragen wird.

Keller
Ein trockener, nicht zu kalter Keller ist vielleicht die beste Lösung. Jedoch ist es oftmals nicht so einfach, frische Luft einzuleiten bzw. die verbrauchte Luft loszuwerden, sowie Wasser abzuleiten. Auf der anderen Seite müssen Keller fast niemals lichtundurchlässig gemacht werden. Darüber hinaus ist es recht einfach, die Temperatur zu kontrollieren, da Keller normalerweise sehr gut isoliert sind.

 Suzys Tipp:

Stellen Sie sicher, dass der Boden gut isoliert ist (z. B. mit einer dicken Styropor-Platte), denn der Kellerboden ist zu kalt für die Wurzeln. So wird auch die Entsorgung von verbrauchtem Wasser etwas leichter.

Lichtdicht
Wenn Sie sich für einen Kultivierungsstandort entschieden haben, müssen Sie sicherstellen, dass dieser zu 100 % lichtdicht ist. Um optimal zu wachsen, benötigt eine Pflanze 12 Stunden ununterbrochene Dunkelheit und 12 Stunden ununterbrochene Lichteinstrahlung. Wenn dieser Prozess gestört wird, kann dies die Ernte beeinflussen oder sogar eine Missernte hervorbringen. Die Pflanzen werden gestresst und ihr Rythmus kommt durcheinander. Also prüfen Sie unbedingt nach, dass es keine Löcher oder Spalten gibt, durch die Licht dringt. Falls dies der Fall ist, versiegeln Sie diese mit nicht-transparentem Klebeband.

Suzy's tipp Suzys Tipp:

Suchen Sie auch nach elektrischen Geräten im Zimmer, die Licht abstrahlen!

Luftdicht
Es ist wichtig, den Kultivierungsraum nicht nur lichtdicht, sondern auch luftdicht zu machen, zum einen wegen des Geruchs. Sobald die Pflanzen anfangen zu blühen und Knospen zu bilden, geben sie einen charakteristischen und starken Geruch ab. Außerhalb des Raumes ist dieser Geruch oftmals nicht erwünscht. Sie werden sich an den starken Geschmack Ihrer Pflanzen gewöhnen, doch Ihre Nachbarn wahrscheinlich nicht. Zum anderen können durch kleinste Löcher Insekten eindringen und das Wachstum Ihrer Pflanzen ruinieren. Und drittens ist es wichtig, einen gut isolierten Raum zu haben, damit Sie die Temperatur selbst regulieren können. Also stellen Sie sicher, dass Sie jegliche Spalten und Öffnungen versiegeln.

Klima
Nachdem Sie Ihren Kultivierungsraum licht- und luftdicht gemacht haben, sollten Sie sich über die Temperatur im Raum Gedanken machen. Wenn Sie das ideal Klima für Ihre Pflanzen simulieren, werden sie gut wachsen und eine maximale Ernte hervorbringen. Für die optimale Luftzirkulation brauchen Sie einen (oder mehrere) Ventilator(en). Indem die Luft fortlaufend zirkuliert, gewährleistet ein Ventilator die gleichmäßige Verteilung der Temperatur, Feuchtigkeit und CO2 (Kohlendioxid). Mit einem Dimmer können Sie die Leistung des Ventilators einstellen. Wenn Ihr Budget es erlaubt, ist auch ein Thermostat, ein Hygrostat oder ein Thermo-Hygrostat nützlich. Dadurch kann die erwünschte maximale Temperatur eingestellt werden (um die 28 °C).

Feuchtigkeit
Mit einem Hygrostat bzw. einem Thermo-Hygrostat können Sie das Feuchtigkeitsniveau kontrollieren. Wenn der Raum zu feucht wird, wird die überschüssige Luft abgesaugt, bis das optimale Feuchtigkeitsniveau erreicht ist. Sie müssen lediglich das entsprechende Feuchtigkeitsniveau einstellen und der Luftbefeuchter sorgt für ein konstantes Niveau. Ein Luftbefeuchter ist besonders während der Wachstumsphase nützlich. Eine Pflanze kann doppelt so groß werden, wenn das Feuchtigkeitslevel optimal ist.

Luftlöcher
Sie sollten Luftlöcher an einer Seite des Raumes sowie im Boden anbringen. Auf diese Weise kann CO2-reiche Luft eindringen. Auf der anderen Seite des Raumes sollten Sie ein Absaugsystem mit Kohlefilter installieren. Ein Kohlefilter und ein Absaugsystem sind essentiell für einen guten Kultivierungsraum.

Absaugsystem
Sie brauchen ein Absaugsystem mit einen aktiven Kohlefilter. Cannabis-Pflanzen benötigen Kohlendioxid (CO2), um wachsen zu können. Dieses CO2 holen sie sich aus der Luft. Wenn Sie den Kultivierungsraum nicht mit frischer Luft versorgen, werden die Pflanzen das gesamte CO2 aus der Luft aufbrauchen. Das Wachstum wird verlangsamt und die Pflanzen werden anfälliger für Krankheiten. Ein Absaugsystem saugt die CO2-leere Luft nach draußen, während mit CO2 angereicherte Luft nach innen dringt. Das System entfernt auch die typischen Gerüche, die während der Blühphase freigesetzt werden. Ein Kohlefilter ist eine lange Röhre, die mit Kohle gefüllt ist. Die Kohle nimmt Chemikalien, die für den Geruch verantwortlich sind, auf und neutralisiert sie. Kohlefilter halten nicht für immer, weshalb ich meine einmal jährlich austausche.

Lampen
Eine Cannabis-Pflanze benötigt Licht, um zu wachsen. Wenn Sie Cannabis drinnen kultivieren möchten, müssen Sie daher eine Lampe anschaffen. Die Dauer der Nacht ist äußerst wichtig für Cannabis-Pflanzen, verwenden deshalb bitte immer eine Zeitschaltuhr, um einen regelmäßigen Zyklus zu gewährleisten. Es gibt Lampen mit verschiedenen Wattzahlen zur Auswahl, von 400 Watt, 600 Watt bis zu 1000 Watt. Je mehr Licht die Pflanzen erhalten, desto besser ist die Ernte. Ideal für den Indoor-Anbau sind Hochdruck-Sodiumlampen (Dampf). Ich tausche meine Lampen einmal jährlich aus, genau wie meine Kohlefilter, um eine optimale Lichtintensität zu erreichen. Suzys Tipp: Fangen Sie mit der günstigsten und einfachsten Ausstattung an. Luft- oder wassergekühlte Varianten können immer noch später dazugekauft werden. Testen Sie zuerst, ob grundlegendes Equipment ausreicht.

Reflektierende Blende
Eine reflektierende Blende in Ihrem Kultivierungsraum stellt sicher, dass Ihre Pflanze optimal vom Licht profitieren. Licht = Gewicht. Die Menge an Licht, die eine Pflanze erhält, entscheidet grundlegend über die finale Ernte. Mylar-Film ist das Beste, was Sie für Ihre Pflanzen verwenden können, denn es reflektiert 99 % des Lichts auf Ihre Pflanzen.

Behälter
Ich stelle meine Pflanzen in Behälter, damit ich den Raum einfach reinigen kann. Ich habe mir selbst welche aus Holz und Plastik gebaut. Es ist nicht so schwierig, ich habe es geschafft, obwohl ich nicht wirklich eine gute Handwerkerin bin. Jeglicher Abfall, wie z. B. gebrauchte Erde, tote Blätter und Schmutzwasser gehört in diesen Behälter. Sobald Sie geernet haben, könne Sie ganz einfach alles entfernen und den Kultivierungsraum reinigen, um es für die Anbausaison vorzubereiten. Ein Behälter ist auch nützlich, wenn Sie Ihre Pflanzen bewässern. Indem Sie Ihren Pflanzen viel sauberes Wasser geben, entfernen Sie überschüssige Nährstoffe und Düngerrückstände. Wenn Sie sich in einem Behälter befinden, können Sie die Pflanzen einfach bewässern, ohne ein riesiges Chaos anzurichten. Sie können auch den gesamten Behälter mit Nährstoffen füllen, damit alle Pflanzen bei Bedarf daraus nähren können. Sie nehmen automatisch die benötigte Menge an Wasser und Nährstoffen auf.

Suzy's tipp Suzys Tipp:

Wenn ich ein Wochenende nicht da bin, fülle ich den Container mit Wasser und die Pflanzen können sich selbst bedienen.

Bereit zur Nutzung Ihr Kultivierungsraum ist jetzt bereit für die Nutzung! Die weiteren Schritte werden auf unserer Webseite beschrieben